Jugendburg der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau
Kurz nach Ende des 2. Weltkriegs wird 1946 der Freizeiten- und Tagungsbetrieb wieder aufgenommen. Doch bald traten neue Schwierigkeiten auf: Mangel an allen lebensnotwendigen Dingen, angeschlagene Gesundheit der Mitarbeitenden durch kräftezehrende Aufbauarbeit, Geldknappheit und ein enormer Rückstau an Reparaturen in der riesigen Burg.
Ende 1952 wurde die Zukunft gesichert: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) übernahm vom „Verein für Bibelarbeit Hohensolms“, der aus der „Christdeutschen Jugend“ hervorging, die Trägerschaft der Jugendburg. Nach einer gründlichen Renovierung konnte die Evangelische Jugendburg im Juni 1953 feierlich wiedereröffnet werden. 1969 erwarb die EKHN schließlich die Burg und das ehemalige Hofgut von der Fürstenfamilie Solms-Hohensolms-Lich. In den folgenden Jahren konnte die Jugendburg weiter modernisiert und ausgebaut werden, vor allem 1994 mit dem „Marstallgebäude“ und später mit der „Regenbogenhalle“.
Nach der Übernahme der Trägerschaft der Evangelischen Jugendburg durch die EKHN wurde der ehemalige Trägerverein zum „Hohensolmser Freundeskreis e.V. - Verein zur Förderung der Evangelischen Jugendburg Hohensolms“. Er setzt sich dafür ein, dass die Evangelische Jugendburg als ein kirchlicher Ort für die Arbeit von und mit Kindern und Jugendlichen erhalten bleibt und weiterentwickelt wird. Der Verein begleitet und fördert die laufende Arbeit der Evangelischen Jugendburg ideell und finanziell.